Rechtsanwaltskanzlei Wolfram Günther

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Kosten  

Das für Anwälte geltende Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geht von einer Bezahlung des Anwalts aus, die sich am Streitwert (Gegenstandswert) und konkreten Abschnitten (Beratung, vorgerichtliche Vertretung, Klageerhebung, Verhandlungstermin, Beweisverfahren etc.) anwaltlicher Tätigkeit orientiert. Bei sehr einfachen Fällen mit hohem Streitwert oder wirtschaftlich unbedeutenden, aber komplizierten Fällen bildet sie die Preisgrundlagen anwaltlicher Leistungen nur sehr unvollkommen ab. Außerdem wird ein Anwalt so regelmäßig dazu gedrängt, den Streitwert möglichst hoch anzusetzen. Da der Streitwert dann generell im Verfahren gilt, hat dies Auswirkungen auch auf die übrigen Prozeßkosten (Prozeßrisiko: Gerichtskosten und Anwaltskosten der Gegenseite).

Daher erfolgt die Abrechnung unserer Leistungen gegenüber dem Mandanten in der Regel auf der Grundlage einer mandatsbezogenen Honorarvereinbarung, innerhalb des vom RVG gesetzten Rahmens. So ist etwa eine Unterschreitung des gesetzlich vorgesehenen Gebührensatzes bei Gerichtsverfahren nicht möglich. Damit wird von den in §§ 4, 14 RVG eingeräumten Möglichkeiten zur „Vereinbarung der Vergütung“ bzw. zur Erhebung von „Rahmengebühren“ Gebrauch gemacht. Die Honorarvereinbarung kann nun entweder auf der Grundlage eines Zeithonorars (Stundensatz) erfolgen oder es wird ein Pauschalhonorar für bestimmte Leistungen vereinbart. Die Höhe des Stundensatzes – oder gegebenenfalls des Pauschalsatzes – richtet sich nach dem Wert (und damit dem Haftungsrisiko) des Falles, seiner Schwierigkeit und dem erforderlichen Bearbeitungsaufwand. Als Richtwert für den Stundensatz gelten 150-230 Euro pro Stunde. Für eine Erstberatung wird im Regelfall ein Betrag von 190 Euro berechnet.

Bei Vereinbarung eines Zeithonorars schätzen wir vor Erteilung eines Beratungs-, Vertretungs- oder Prüfungsmandates auf Wunsch der Mandanten das voraussichtlich entstehende Honorar ein. Wir sind insbesondere auch gern bereit, mit Kostenvoranschlägen zu arbeiten, die uns rechtlich an einer groben Überschreitung des prognostizierten Kostenrahmens hindern. Falls sich der erforderliche Aufwand recht genau abschätzen lässt, wird im Regelfall eine Pauschalierung des Honorars vorgenommen werden können.

Je nach Vereinbarung können von dem vereinbarten Honorar die üblichen Kosten für die juristische Recherche, die Kommunikation (Porto, Telefon etc.) und die Erstellung der erforderlichen Schriftsätze bis zu einer festzusetzenden Höhe pauschal mit abgedeckt sein. Möglich ist aber auch eine Abrechnung der Auslagen in ihrer tatsächlich entstandenen Höhe.

Gegebenenfalls zu erstellende Fachgutachten nichtjuristischer Art sind regelmäßig nicht Bestandteil des Honorars. Hier werden wir dem Mandanten jedoch gern bei der Suche nach einem möglichst preiswerten Anbieter behilflich sein. Dies wird in erster Linie (im Umweltbereich) in Zusammenarbeit mit dem Büro für Umwelt und Planung gewährleistet werden können.

Informationen zur Berechnung der gesetzlichen, also nicht der vereinbarten Anwaltshonorare, finden Sie auf den Internet-Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer www.brak.de bzw. unter http://rvg.pentos.ag/.

 

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